Das Schöne an Nischen ist ihre Unerkanntheit und, daß man nicht an sie gebunden ist. Zwischen Nischen und gibt es nämlich Tunnel, ebenfalls klandestin. Sie funktionieren qua Tunneleffekt.

Wanderungen durch Netze aus Plätzen und Tunneln. Den Rest der Welt durchtunneln.

Ein oder mehrere Nischen oder Plätze führen zu einem Tunnel oder auch keinem. Ein Tunnel führt zu ein oder mehreren Nischen oder Plätzen oder auch keinen.

Wer oder was ist auf den Plätzen und geistert durch die Tunnel?

Eine Tunnelfahrt findet statt, wenn auf jedem Platz, der zu einem Tunnel führt, ein Passagier wartet.
Und nach der Tunnelfahrt landet auf jedem Platz hinter dem Tunnel - ein Passagier.

Wie genau? Zum Beispiel: drei wandern in den Tunnel und zwei kommen raus? Ist dann eventuell ein Individuum verschwunden? Oder zwei wandern rein und drei kommen raus. Woher kommt das dritte? Der Begriff Individuum ist irreführend.

Tunnelfahrten werden von Dividuen gemacht. Oder sollen wir Cliquen sagen? Kann sein, dass auch
ein paar personifizierte Abstrakta dabei sind.

Und was ist mit Tunneln, zu denen keine Plätze führen? Und was ist mit Tunneln, die in keine Plätze münden?
Was überhaupt ist ein Tunnel?

Kann man das Netzwerk aus Tunneln wie ein Myzel betrachten? Wie entsteht ein Kanal, ein Tunnel? Kann es sein, wenn zwei Plätze in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen? Aus einer Spannung zwischen Plätzen, Spannungsübersprung?

Ein Myzel hat keine Zentrale. Was ist Zerteilung? Alles fließt.

Ein Tunnel kann bei genauerer Betrachtung selbst ein Netzwerk sein.
Ein Platz kann sich bei genauerer Betrachtung selbst als ein Netzwerk erweisen.


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